Projektarbeiten zu Ferien- und Hotelimmobilien am Untermain
Die Technische Hochschule Aschaffenburg und der Tourismusverband Spessart-Mainland haben die Ergebnisse einer Kooperation im Bereich Ferienimmobilien vorgestellt. Prof. Dr. Philip Hofmann, der an der Hochschule die Schwerpunkte Immobilienentwicklung und Immobilienmanagement lehrt, begleitete im laufenden Wintersemester den Kurs „Projektentwicklung von Ferien- und Hotelimmobilien in der Region Bayerischer Untermain“. Der Tourismusverband Spessart-Mainland unterstützte die Teilnehmer mit einem Gastvortrag und aktuellen Marktdaten sowie Hintergrundinformationen zur touristischen Nachfrage.
Von der Standortsuche bis zum Marketing
Kern des Kurses, an dem 20 Studierende der TH teilnahmen, war die Entwicklung eines fiktiven Bauprojekts zu Ferienimmobilien im Spessart. Dies bezog sowohl Standortsuche als auch Faktoren wie Marktanalyse, Baurechtschaffung, Betrieb, Marketing, Realisierung und Finanzierung mit ein. Eine besondere Herausforderung war es, die Planung an einem realen Grundstück in der Region vorzunehmen. In Teams präsentierten die Teilnehmenden ihre Ergebnisse Vertretern der Immobilienwirtschaft und des Tourismusverband Spessart-Mainland.
Die Studierenden entwickelten sechs Projekte zu Ferienimmobilien an unterschiedlichen Standorten im Spessart. „Ob Tiny Houses, ein Weinberg-Hideaway oder ein Western-Escape-Ferienpark – die Ideen waren nicht nur kreativ, sondern ihnen lag auch eine fundierte Planung und Finanzierung zu Grunde“, freute sich Immobilien-Professor Hofmann über die Präsentationen.
Touristisches Potenzial der Region
Michael Seiterle, Geschäftsführer des Tourismusverband Spessart-Mainland, hatte zu Beginn des Kurses in einer Impuls-Vorlesung die Tourismusstrategie der Region vorgestellt und einen Überblick über Marktdaten, Angebot, Nachfrage und Zielgruppen gegeben. „Ich bin begeistert von den Ergebnissen und Ideen. Es wäre wünschenswert, wenn sich das eine oder andere wirklich realisieren ließe. Ich bin wie die Studierenden auch überzeugt, dass die Region das Potenzial für eine weitere touristische Entwicklung hat und beste Voraussetzungen für eine Ausweitung des Angebots bietet.“
Gemeinsam mit Immobilien-Professor Hofmann war er sich einig, dass die Zusammenarbeit zwischen Tourismusverband und Hochschule zukünftig noch weiter intensiviert werden sollte.