06022/26 10 20

Unterkünfte buchen

Finden Sie Ihre passende Unterkunft und buchen Sie gleich direkt online Ihren Urlaub!

SUCHEN UND BUCHEN

Natur

Das idyllische Maintal und der Naturpark Spessart sind eine zauberhafte Symbiose der Landschaften. Hier der endlosen Blätterozean mit Jahrhunderten alten Baumriesen, verwunschenen Wiesentälern und einer sanften Kulturlandschaft. Dort der gemächliche, erhabene Main mit sienen Zuflüssen - mal mit sanften Wiesenufern, mal mit steilen Buntsandsteinklippen und mal gesäumt von sonnenverwöhnten Weinterrassen.

Der Großteil der Wälder wird heute forstlich genutzt. Der Spessart ist ja auch eine jahrhunderte alte Kulturlandschaft, die schon lange auch vom Menschen geprägt wurde. Dennoch bietet er faszinierende Naturdenkmäler und Landschaften. Beeindruckende und besonders alte Eichen und Buchen können Besucher z.B. in den Schutzgebieten im Hochspessart bewundern wie im Naturschutzgebiet (NSG) Eichhall mit meterdicken Eichen, die bis zu 40 m hoch und fast 400 Jahre alt sind; im NSG Metzgergraben und Krone sowie im NSG Rohrberg.

Weitere Schutzgebiete, die einen Besuch lohnen sind z.B. die „Alzenauer Sande“ mit ihren Sanddünen, der ehemalige Truppenübungsplatz in Aschaffenburg, der nun Wildpferde beherbergt oder das NSG Beilstein mit der Basaltkuppe im Jossgrund. Am südlichen Spessartrand sind entlang des Mains z.B. bei Dorfprozelten, Collenberg und Bürgstadt Sandsteinbrüche unter Schutz gestellt.

Nicht nur Wälder sondern auch enge Wiesentäler machen den Charakter der Landschaft im Spessart-Mainland aus. Besonders beeindruckend ist das NSG „Spessartwiesen“ oder das Hafenlohrtal mit seinem mäandernden Bach und den leuchtenden saftig-grünen Wiesen. Zu den botanischen Kostbarkeiten des Spessarts zählt die Schachblume. Ihre Blüte lockt im Frühjahr zahlreiche Besucher in den Sinngrund, wo sich das größte Schachblumenvorkommen Deutschlands befindet. Heute sind große Teile als Naturschutzgebiete geschützt. Zur Blütezeit im April und Mai bieten die Naturparkführer nicht nur spannende Exkursionen an – in Altengronau wird zudem Ende April ein Schachblumenfest veranstaltet.

Die großen Waldgebiete werden vom Main, der Fränkischen Saale, der Sinn und der Kinzig umrahmt. Im Herzen des Spessarts finden sich zudem viele Quellen, Bäche und kleinere Flüsse. Besonders sehenswert ist z.B. das Naturdenkmal Trettstein – ein kleiner Wasserfall in einem Seitental des Saaletals. Spektakuläre Einblicke in die Schichten des Buntsandsteins bietet die Seltenbachschlucht bei Klingenberg. Bei Wiesen liegt das Wiesbüttmoor, das größte Moor im Naturpark Spessart. Mit dem nahem Wiesbüttsee bildet es zusammen ein NSG und ist durch Wanderwege erschlossen. Die Mainschleife Himmelreich umfließt auf 5 km Länge den Bettingsberg nördlich von Wertheim. Man kann das Himmelreich auf einem Wanderweg entdecken oder von Mai-September auch unterirdisch in einem ehemaligen Eisenbahntunnel durchqueren. Ebenfalls „unter Tage“ wandelt man im ehem. Kupferbergwerk „Grube Wilhelmine“ in Sommerkahl mit seinen beeindruckenden Gesteinsformationen, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden können (www.bergwerk-im-spessart.de) oder in der Teufelshöhle in Steinau an der Straße (www.tropfsteinhoehle-steinau.de).

Den Main kann man auch auf Schiffen und Booten entdecken. In den Sommermonaten verkehren Ausflugsdampfer in Miltenberg, Wertheim und Lohr. Ganzjährig kann der Main auch mit Kajaks und Kanus befahren werden. Speziell für diese Bootswanderer wurde das System „Gelbe Welle“ eingerichtet mit Informationen zu Ein- und Ausstiegsstellen, Rastplätzen, Sehenswürdigkeiten etc. Auch auf Sinn und Saale gibt es Angebote zum Bootswandern.

Ein besonderes Naturerlebnis bieten die Hochseilgärten, bei denen man sich in den Baumwipfeln den Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade stellt, z.B. im Kletterwald Spessart in Heigenbrücken (www.kletterwald-spessart.de) oder im Europa-Kletterwald in Steinau (www.europa-kletterwald.de). Weitere Möglichkeiten bieten die Steinbrüche in Bessenbach und Stadtprozelten, der Brückenpfeiler der ehemaligen Autobahnbrücke in Waldaschaff, der Sandsteinbrückenpfeiler bei Schonderfeld, die Kletterhalle in Aschaffenburg oder der Churfrankensteig, ein Klettersteig zwischen Erlenbach und Klingenberg inmitten von Weinbergsterrassen.

Eintauchen in die Natur

Waldbaden ist nichts Neues. Seit Jahrhunderten, ja seit Jahrtausenden, findet der Mensch Ruhe und Kraft in den Wäldern. Shinrin Yoku nennen die Japaner den ganzheitlichen Kontakt mit der Atmosphäre des Waldes. Aus Japan stammen auch die wissenschaftliche Beleg für die wohltuende Kraft Waldes. Ein langsames Gehen im Wald wirkt Blutdruck senkend und stärkt des Immunsystem. Unsere Bäume – vor allem die Nadelbäume – senden sog. Terpene aus, die besonders positiv auf das Immunsystem, auf unsere Körperfunktionen einwirken. Und Waldbaden wirkt auf die Stimmung. Auf den Geist. Waldbaden macht glücklich.

Wohlfühlen im Spessart Wald

Unsere weiten Wälder macht Waldbaden im Spessart zu einem Wohlfühlerlebnis. Durchatmen. Achtsamkeit. Die Sinne schärfen. Die Natur wirken lassen. Eins werden. Ent-Spannen. Riechen und Fühlen. All das ist möglich und für jeden Menschen in den Wäldern im Spessart erlebbar. Lassen Sie sich fallen – unsere Wälder fangen Sie auf. Fühlen Sie den weichen Waldboden, ertasten Sie eine alte Eiche, träumen sie sich auf dem Rücken liegend durch unsere Baumkronen.

Geführte Touren

Aber es gibt auch bei uns im Spessart-Mainland Menschen, die das Waldbaden im Spessart unter Anleitung möglich machen. Tauchen Sie mit unseren Profis in die wohltuende Welt der Wälder ein:

  • Mensch & Wald e.V. – Gesellschaft für Waldtherapie und Gesundheit
    Gabriele Skrock
    www.menschundwald.de
Suche
Karte
Katalog
aktuelles
Kontakt
Veranstaltungen