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18 Jun

Neuer Fernwanderweg im Spessart

Spessartweg 3 eröffnet

„Wandern hoch 3“ ist das Motto im Spessart ab Juni 2020: Am 18. Juni wurde der Spessartweg 3 offiziell eröffnet. Der jüngste der drei Spessartwege ist wie seine Geschwister 60 km lang und verläuft in Nord-Süd-Richtung durch das größte Laubmischwaldgebiet Deutschlands.

Start ist in Bad Soden-Salmünster im Kinzigtal, Ziel der Luftkurort Heigenbrücken mitten im Hochspessart. Dort besteht direkter Anschluss an einen der älteren Brüder – den Spessartweg 2 – der dann auf weiteren 60 km bis hinunter zum Main führt. Beide zusammen ergeben somit die „ultimative Spessart-Traversale“.

Zukünftiger „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Wie die Spessartwege 1 und 2, wird sich auch der Dritte im Bunde noch in diesem Jahr mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands schmücken.

Entstanden ist der Spessartweg 3 als Kooperationsprojekt von Naturparken, Spessartbund, Tourismusorganisationen und Forstbetrieben unter der Federführung des Tourismusverband Spessart-Mainland. Insbesondere die Markierung des Spessartweges 3 durch den Spessartbund und die Beschilderung durch den bayerischen und hessischen Naturpark Spessart haben maßgeblich zur Projektumsetzung beigetragen.

1.500 Höhenmeter und 60 Kilometer Naturpark Spessart

Der Spessartweg 3 wartet nicht nur mit gleich zwei anerkannten Kurorten – Bad Soden-Salmünster und Bad Orb mit ihren Thermen und Wellnessangeboten – auf, sondern besticht auch durch viel Natur: Mehrere Naturschutzgebiete, eines der schönsten Spessarttäler, Seenlandschaften, ein mystisches Moor, Wildparks und die weiten Wälder das Naturpark Spessart. Auch die urigen sprichwörtlichen Wirtshäuser im Spessart fehlen nicht.

Start und Ziel des Spessartweg 3 sind jeweils mit der Bahn erreichbar. Auf dem Weg von der Kinzig in den Hochspessart sind insgesamt 1.500 Höhenmeter zu überwinden. Der höchste Punkt liegt bei 520m.

Wegeverlauf

Vom Bahnhof in Bad Soden-Salmünster geht es in südöstlicher Richtung mit einem ersten Anstieg in den Spessartwald, vorbei an den Hirschbornteichen, der Bildeiche und durch das Haseltal nach Bad Orb. Die Kurstadt mit ihrer fachwerkbunten Altstadt, der Toskana Therme und dem Gradierwerk ist in jedem Fall eine längere Pause wert. Durch den Kurpark führt der Weg wieder zurück in Feld und Wald. Es geht am Wildpark und an der Orbquelle vorbei und dann folgt der Anstieg bis zur Ruine Beilstein, deren Reste sich auf einem vulkanischen Basaltkegel mit imposanten Felsformationen befinden.

Bald ist Lettgenbrunn mit seiner besonderen Doppelkonfessionskirche erreicht. Nach dem Ort führt die Tour ein Stück weit entlang der Jossa, bevor es hinauf zur alten Handelsstraße, dem Eselsweg geht. Es folgt die „Wiesbütt“. An dieser historischen Wegekreuzung verzaubert das mystische Wiesbüttmoor mit seiner einzigartigen Naturkulisse. Über Mosborn geht es hinab in das Aubachtal, das nach Habichsthal mit seiner stolzen Dorflinde führt. Nach den idyllisch gelegenen Aubachseen ist es nicht mehr weit bis zum Zielort Heigenbrücken, mit seinem Wildpark, dem Kletterwald und dem Naturschwimmbad.

Tourenbegleiter, Faltblatt und Webseite

Alle Informationen zum Spessartweg 3 und den Spessartwegen 1 & 2 finden sich gebündelt im Tourenbegleiter. Er enthält Karten, Höhenprofile, Wegbeschreibungen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten an den Wegen.

Der Tourenbegleiter ist kostenlos erhältlich in der Geschäftsstelle des Tourismusverbands Spessart-Mainland in Großwallstadt unter Tel. 06022/261020 oder unter www.spessartweg.de. Die Webseite bietet darüber hinaus die GPS-Daten und Detailinformationen zu den Gastgebern am Weg. Dort steht der Tourenbegleiter auch als virtueller Blätterkatalog zur Verfügung.

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