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Spessartbund schult Bestandserfasser für Qualitätswege

 

Spessartbund schult Bestandserfasser für Qualitätswege

Aschaffenburg. Am Wochenende haben zwölf Spessartbund-Mitglieder die Bestanderfasser-Schulung für Qualitätswege Wanderbares Deutschland absolviert. Die Schulung wurde von zwei Referenten des Deutschen Wanderverbands geleitet und vom Tourismusverband Spessart-Mainland in Kooperation mit dem Spessartbund organisiert. Die Teilnehmer erwarben dabei alle Kenntnisse um die beiden zertifizierten Wanderwege Spessartweg 1 und Spessartweg 2 für die Nachzertifizierung vorzubereiten. Der theoretische Teil wurde in der Geschäftsstelle des Spessartbunds vermittelt, zur praktischen Übung nahmen die Teilnehmer Wanderwege in der Fasanerie und in Schweinheim unter die Lupe. 

Dabei müssen die gesamten Wege anhand eines Kriterienkatalogs abgegangen und überprüft werden. Die Bestandserfasser nehmen nicht nur den Wegeuntergrund auf, sondern überprüfen auch Markierung und Wegweisung sowie weitere Kriterien aus den Kategorien Kultur, Natur und Zivilisation. Nach zwei intensiven Schulungstagen sind die Teilnehmer bestens gerüstet um unter der Leitung des Spessartbund-Hauptwegewartes Helmut Schuster die Nachzertifizierung in diesem Sommer in Angriff zu nehmen. 

Die beiden Spessartwege wurden erstmals 2005 als „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ zertifiziert. Seinerzeit waren sie Nummer 3 und 4 in Deutschland überhaupt, die diese Auszeichnung Zertifikat erhalten haben. Seitdem wurden beide Wege alle drei Jahre nachzertifiziert – immer auf der Grundlage der Erhebungen der Spessartbund-Bestandserfasser. Beide Wege sind knapp 60 km lang. Spessartweg 1 führt von Aschaffenburg nach Gemünden, Spessartweg 2 von Heigenbrücken nach Stadtprozelten.

 

 

Foto: Bestandserfasser des Spessartbunds bei der praktischen Übung am Startpunkt des Spessartweg 1 in Aschaffenburg

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